Reichenbach im VogtlandReichenbach im Vogtland
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St. Marien Kirche (römisch-katholische Kirche)

Ansicht Sankt Marien KircheMit dem Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jh. kamen in das protestantisch geprägte sächsische Vogtland einzelne katholische Christen aus Böhmen und Bayern. 1840 leben in unserer Stadt 14 katholische Familien. 1857 wird der erste öffentliche kath. Gottesdienst in Reichenbach gehalten. Ab 1858 erhält die kath. Gemeinde die Erlaubnis einmal jährlich ihren Gottesdienst in der damaligen Gottesackerkapelle Trinitatis zu erteilen.

1877 kaufte die Gemeinde eine Fabrikhalle, die man zu einer Kapelle umgestaltete. Es wurde ein Kaplan angestellt, der von der katholischen Gräfin in Greiz sein Gehalt empfing und im Gegenzug die dortige Gemeinde versorgte. Zu seinem Einzugsgebiet gehörten die Orte Mylau, Netzschkau, Lengenfeld, Rodewisch und Auerbach; um 1900 zählten etwa 400 Katholiken  zur Gemeinde.

1904 wurde Reichenbach in den Status einer Pfarrei erhoben und unter das Patronat „Mariä Himmelfahrt“ gestellt.
Der Architekt Rudolf Ladewig (beeinflusst vom Bauhaus) übernahm den Entwurf des Kirchenneubaus, der am 13.8.1927 die Weihe erhielt. Für den Kirchenneubau erweiterte er den vorhandenen Kapellenraum, fügte einen 32 m hohen Turm an und schuf einen Stufengiebel, der das Bild zur Marienstraße hin abrundet. Dort befindet sich als Schmuckelement eine Kreuzigungsgruppe aus Sandstein (Süd-West Seite).